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Donnerstag, 29. Oktober 2015

#20 Daisuki Matsuri in Kôfu

Hallo zusammen

Am 17.10.2015 haben sich Phil, Julia und Ich auf Entdeckungstour in Kôfu gemacht. Witziger weise fand genau an diesem Tag das Daisuki Matsuri Festival statt.  Es gab eine große Bühnen wo Tänze und ein Programm abgehalten wurde und natürlich viele Fressbuden. Es gab auch einen Stand mit deutschen Frankfurter Würsten und einziehende Halloween Dekorationen. Zum Schluss gab es noch eine riesige Tanzparade von Frauen im Yukata.














Donnerstag, 15. Oktober 2015

#19 Zazen im Nōjō-ji Tempel

Hallo zusammen

Wie schon in Blogeintrag #17 Wandertag erwähnt, geht es heute noch mal um den Nōjō-ji Tempel. Unser Lehrer, Darren Ashmore, hat ein treffen am 13.10. mit der Familie, die den Tempel betreibt, aus gemacht, um eventuell Zenmeditation für die Studenten dort zu ermöglichen. Von iCLA-Gebäude ging es mit fünf weiteren Studenten im Taxi zum Tempel, was gute 1000 Yen gekostet hat und vom netten Lehrer gesponsert wurde.

Angekommen wurden wir auch gleich von der Mutter und dem Sohn begrüßt. Der Vater und war noch außer haus und würde wenig später zustoßen. Leider habe ich den Familiennamen vergessen. Der Sohn war 22 Jahre alt und leider konnte ich nicht nachfragen, ob er einmal in die Fußstapfen seines Vater tritt. Wäre zumindest sehr interessant zu erfahren. Vielleicht bietet sich noch mal eine Gelegenheit.


So wurde uns von beiden der Tempel mit dem Altarschrein näher gezeigt. Normalerweise sieht man den Altar nur von draußen und betritt ihn nicht, wenn man seine Münze in das eine Truhe davor wirft und die Hände fürs Gebet faltet. Der Altar beherbergte eine Buddha-Statue, welche weiter hinten steht und Holztafeln, von verstorbenen wichtigen Mitgliedern der Gemeinde. Desweiteren gab es im Raum zwei Klangschalen.




Im zweiten Bild sieht man rechts die Sitzecke mit den Sitzkissen, in welcher Zazen geübt wird. Als der Vater und Zen-Meister (Ich hoffe das ist der richtige Begriff dafür) endlich kam durften wir 30 Minuten lang mit ihm Zen-Meditation üben. Dabei mussten wir durch den Mund einatmen und langsam bzw. so lange es ging durch die Nase ausatmen. Die Haltung im Lotussitz, die Hände im Mediation-Mudra und die Augen dabei fokussierend leicht nach unten. 


Auf dem Bild sieht man im Übrigen den Sohn rechts, welcher für seine 22 Jahre recht gut über die Geschichte des Tempels bescheid wusste, was mich sehr erstaunt hat. Ich habe einen Flyer von dem Tempel bekommen, auf dem einige interessante Sachen auf Japanisch draufstehen. Vielleicht schaffe ich es ja mal diesen zu übersetzen. Denn das meiste ist mir wieder entfallen was uns dort gesagt wurde.



Danach gab es nochmal Tee und einen kurzen Plausch. Auf dem Bild oben kann man den Zen-Meister und Darren Ashmore sehen. Die beiden anderen Bilder zeigen noch mal die schöne Architektur des Tempels. Uns wurde, angeboten wann immer wir wollen, dürfen wir in den Tempel kommen, um Zazen zu praktizieren und üben.

Desweiteren hat uns der Meister erzählt, dass in der damaligen Zeit der Nachfahre von Takeda Shingen dem Urgroßvater der jetzigen Familie den Tempel überschrieben hatte. Zudem ist auch das Familienwappen der Takeda Familie in form von vier routen, was ein verzogenes Quadrat bildet, integriert. Das untere Bild ist nicht von mir, sondern aus dem Internet, aber es zeigt den Zen-Meister in seiner Tracht vor dem Tempel stehend.



Mittwoch, 7. Oktober 2015

#18 Echelon Tea House

Hallo Zusammen

In diesen Blog-Eintrag schreibe ich über das kleine feines Tea House, welches vor kurzem neu geöffnet hat. Ich bin ein wahrer Tee Fan und daher musste ich dort unbedingt hin.

"Echelon Tea House" ist der Name und soweit gibt es ebenso in Tokyo, Osaka und Kyoto Tee-Läden. In diesem Laden wird ausschließlich MLESNA Tee verkauft. Der Name Mlesna ist übrigens rückwärts für Anselm (B. Perera), welcher der Gründer ist.

Nun ich Ian und ich haben uns also entschlossen an einem Tag hin zu gehen und etwas Vokabeln bei einem guten Tee zu lernen. Innerhalb von einem 10 minutigen Fußmarsch haben wir das kleine unscheinbare Haus auch schon erreicht.


Wir bestellten dann also einen Tee bei der riesigen Auswahl war das gar nicht so leicht. Leider stellte sich heraus das der Teeladen doch etwas höher angesetzt war preislich. Ein Tee kostete ab 800 Yen. Zusätzlich zu unserem Tee bekamen wir immer neuen Tee zum probieren eingeschenkt.
Da wir neben unserer Bestellung fast 4 weitere Tee-Sorten Probiert haben, hat sich das trotz des Preises sehr gelohnt. Und der Tee war wirklich super Lecker.


Schnell kamen wir mit der Kellnerin in ein Gespräch in Japanisch. Man baute ein fast freundschaftliches Verhältnis auf und letztendlich stellte sie sich mit ihrem Namen vor. Hitomi. Da wollte ich die Gelegenheit nutzen um ein Foto zu machen, da niemand sonst im Laden war. Uns beiden hat dieses Sprachtraining sehr viel Spaß gemacht.


Kurz drauf wurde als wir dann doch langsam los mussten, wurde uns noch Atsumi vorgestellt und wir begannen beim Bezahlen noch in ein Gespräch uns zu vertiefen. So begleiteten uns beide fast noch bis zur Türe und dann entstand auch noch dieses Foto.


Auf dem Weg zurück sind wir noch in einer Buchhandlung gegangen und das interessante was ich entdeckt habe sind Geschichtsbücher im Form von Comics bzw Manga.  Hier z.b Marie Antoinette.



Danach ging es auch schon zurück in das Wohnheim. Und es wurde nichts mehr besonderes gemacht für den Tag.

Samstag, 26. September 2015

#17 Wandertag

Hallo Zusammen

Ich bin etwas weit hinter dem schreiben als geplant, aber zum Glück ist das Wochenende wo ich das Nachholen kann. Den Wandertag hatten wir mit einer kleinen Gruppe von Studenten am 19.09.2015 unternommen.  Endlich ich meine Spiegelreflexkamera benutzen da es ein warmer sonniger Tag war.

Als allererstes wollten wir nochmal zum Kai-Zenkoji Tempel. Auf dem Weg zum Tempel fiel uns ein Laden mit Weinreben Überdachung auf. Nun einfach mal ganz "Gaijin" (sprwtl. Ausländer) sein und der Neugier freien lauf lassen. Im Garten, welcher Parkplätze wie Sitzmöglichkeiten bot, konnte man den Hauseigenen Wein sowie Saft probieren.



Wir haben den Saft angeboten bekommen, welcher wirklich super lecker war. Auf dem Bild zu sehen kostet die kleine 1000 Yen und die große Flasche 1500 Yen. Was sich meiner Meinung nach wirklich lohnt. Der Geschmack is unglaublich lecker. Nächstes Mal versuche ich den Wein zu probieren.
Einige der Gruppe haben sich gemischte Trauben gekauft c.a 500g für 500 Yen. Danach ging es weiter zum Kai-Zenkoji Tempel.






Danach ging es weiter den Berg rauf. Eigentlich war der Plan über den Berg nach Kofu zu gehen, allerdings mussten wir den Plan verwerfen, da es nur einen Auto-Tunnel durch den Berg gab, aber keine Möglichkeit für Wanderer durch den Berg auf die andere Seite zu kommen.





Somit stampften wir wieder den Berg hinab an vielen Einfamilienvillen mit atemberaubenden Blick. Vorbei an einigen Bambuswäldern in denen die Überreste von alten Weinplantagen noch immer zu sehen waren. Zufälligerweise haben wir den Nôjô-ji Tempel gefunden, obwohl wir eigentlich einen anderen Tempel ansteuern wollten. Der Nôjô-ji Tempel ist einer der fünf "Kofu Gozan", welcher Takeda Shingen für Kofu auserwählt hatte. Dieser Tempel beherbergt außer einigen Gräbern nichts besonderes im Gegensatz zu den anderen.





Dann ging es weiter durch die Straßen und erstmal einen kleinen Zwischenstopp im Family Mart Konbini. Die Hitze machte uns was zu schaffen so dass erstmal was zu trinken und Eis gekauft wurde. Dann ging es weiter zu Fuß zu der Burg von Kofu. Angekommen habe ich ja wirklich eine Burg wie in Osaka oder Takamatsu erwartet. Leider weit gefehlt. Die sogenannte Burg war nur Fundament, wo die einstige Burg mal gestanden hatte. Schade.



Was es mit der Säule (!?), habe das korrekte Wort dafür vergessen, auf sich hat konnte ich bisher noch nicht ausfindig machen. Die Aussicht war ganz Nett oben auf dem Fundament, natürlich kein vergleich zu den Bildern oben. Daher habe ich hier auch kein Bild mehr angehängt. Die Gruppe spaltete sich dann, da es kurz nach 17 Uhr war und wir gefühlte 3 Stunden schon unterwegs waren. Somit ist ein Teil zurück zur Uni und ein Teil noch weiter zum Takeda Schrein gelaufen. Wahrscheinlich sind wir gute 30-45 Min dahin gelaufen. Das war wirklich ein langer Weg grade aus (wie auf dem zweiten Bild zu sehen)








Nach einer erneuten Koi-Fisch fütterung mit einer Schildkröte, ging es dann wieder zurück zur Kofu-Station und von da aus mit dem Zug zurück nach Sakaori, wo unsere Uni ja liegt. Die eine Haltestelle zu fahren kam uns wirklich lang vor. Wir sind im schnitt über 20 Km gelaufen den ganzen Tag über und da würde einer ja meinen ein Fahrrad sei angebracht. Ja für die Geh-faulen. ;)

Angekommen im Zimmer gab es eine Gruppe welche sich auf zum Sushiro machte (dieses liegt ebenfalls 15-20 Min Fußweg von der Uni entfernt). Das ist das berühmte Sushi auf dem Laufband und recht günstig. Und wirklich verdammt lecker. Man bestellt über einen Touchscreen am Tisch, was man gerne an Sushi haben möchte oder nimmt sich das Sushi, welches nicht eine Bestellung ist einfach vom Band. (Jeder Tisch hat seine eigene Farbe und einige Untersetzer sind mit den Farben beschreiben für welchen Tisch sie vorgesehen sind) Jeder Teller hat 100 Yen gekostet. Nach 6 Tellern war ich satt gegessen.





Nach dem erlebnisreichen Tag war der Sonntag dann auch nur den Hausaufgaben und dem lernen gewidmet. Am nächsten Tag hatte ich im übrigen leichten Muskelkater, welcher aber kaum zu spüren war.