Nachdem ich mich kurz ausgeruht habe, hab ich doch noch beschlossen kurz nach 14 Uhr hinunter zum Cook Off zu gehen. In der Cafeteria gibt es eine Küche etwas seitlich einen Kochbereich für die Studenten, der nur zu Events benutzt wird.
Es gab drei Teams und Team Pikachu war der Gewinner.
Ich habe leider keine angerichteten Speisen abfotografiert, dafür hab ich es einfach gegessen. Es gab auch ein praktischen Gewinn von Klopapier und einem 6er Pack Wasserflaschen.
Nachdem alles aufgeräumt war, fuhren die meisten noch Abends mit einem Fuji Q Bus (welcher übrigens kostenlos ist) zum Round 1, welches ein Gamescenter ist. Der Bus selbst ist vielleicht grad mal für c.a 24 Personen ausgelegt und auf dem Gang kann man auch noch zusätzliche Sitze ausklappen.
Daneben gibt es den Laden "Don Quijote", welcher wirklich alles Mögliche anbietet. Leider hatte ich keine Zeit an dem Abend dort hinzugehen, aber ich werd dort auf jeden Fall nochmal hin fahren. So zurück zu Round 1. Der Bus hält genau vor dem Eingang und dann sind alle rein und verteilten sich an den Automaten die sie gerne spielen wollten.
Ich habe auch einige Angespielt und es gab einige die wirklich Spaß gemacht haben, Das Taiko Drums Spiel musste auf jeden Fall angespielt werden, denn es macht wirklich Spaß. Das nächsten mal gibt es mehr Fotos vom Round 1.
Zum Schluss gab es noch ein Purikura Foto mit allen. Allerdings hat die Foto Maschine wirklich etwas übertrieben, weshalb alle so schräg aussehen.
Am Samstag den 05.09.2015 hatten wir morgens eine kleinen Rundgang auf dem Campus. Netterweise hat Tak vom Studenten Center, dies freiwillig angeboten. Ende des Monats soll es auch noch eine kleine Willkomensfeier für uns Austauschstudenten geben.
Als wir fertig waren, war es c.a 11:30 und so entschlossen sich Josie, Sam und ich auf eine kleine Erkundungstour der Gegend. Es sollte wieder 30 Grad werden und die Sonne schien auch ganz ordentlich, was uns aber nicht abhielt davon.
Hier eine Karte und ein gezeichnet den weg welchen wir gegangen sind.
Es war wirklich heiß unterwegs. Und Ich hätte mir ein Hut oder einen Regenschirm mitbringen sollen, da ich mir später einen Sonnenbrand eingefangen habe.
Es gibt einen McDonalds an dem wir uns erst Eis kaufen wollten, aber dieser war leider so überfüllt, dass wir dann weiter runter die Straße gegangen sind. Es gibt hier auch einen Mos Burger Laden, welcher im übrigen viel besser sein soll und wer diesen noch nicht probiert hat sollte dies auf jeden Fall tun. Wir fanden dann nach dieses Geschäft.
Es gab viele Kühltruhen und viele verschiedene Sorten von Eis.
So wie eine leckere Kuchentheke.
Ich mache das nächste Mal noch ein anderes Bild von dem Laden. Man sieht ja nicht viel. Ich war mir nicht sicher, ob ich etwas Fotografieren durfte.
Ich hab allerdings nur zu einem hübschen gefüllten Mochi mit Anko gegriffen. Dieser hat 89 Yen gekostet. Sam und Josie nahmen sich dann ein Eis.
Ich werde sicherlich öfters mal dorthin gehen. Die Kuchen sehen einfach richtig lecker aus. Weiter ging es dann an unscheinbaren leeren Feldern und Häusern bis ich dann an einem Weinblatt die Larvenhaut einer Singzikade entdeckt habe. Ich mag das Summen der Zikaden.
Übrigens ist Yamanashi dafür bekannt die besten Weintrauben zu haben. Und dies kann ich bestätigen die Trauben sind wirklich riesig. In der Umgebung gibt es sehr sehr viele Weintrauben-Felder. Weiter an einem kleinen Starbucks vorbei gab es ein schickes Steak Haus und einem Burger Shop. Sieht doch ganz Schick aus.
Übrigens habe ich leider festgestellt, das mein ausgeliehenes Futon Set nicht wirklich der Knaller ist. Es ist zu weich und man spürt die Holzrahmen dadrunter. Somit war ich ebenfalls in einem Futon Geschäft um nach so einer Futon Matratze zu fragen. Die günstige welche angeboten wurde war c.a 5000 Yen und ein ganzes Futon-Set war bei über 7500 Yen. Leider hatten sie nichts preisgünstiges da, weshalb wir ohne was zu kaufen gegangen waren.
Im folgenden Softbank Geschäft bin ich ebenso kurz rein gegangen, um mich wegen Pocket WiFi zu informieren. Leider konnte man nur einen 2 Jahres Vertrag nehmen für 7 GB Internet zu 3900Yen/ Monat. Weiter habe ich mich nicht informiert. Es hat mich allerdings mal so interessiert.
Das Internet des Wohnheims ist recht gut man kann sogar Youtube und Filme streamen. Allerdings werden einige Verbindungen blockiert wie z.b das Spiel FF14. Wahrscheinlich generell Spiele, weil es ja eigentlich Internet ist zum Lernen sein soll.
Es gibt hier auch Bekleidungsgeschäfte wie AOKI und UNIQLO. Wenn ich mal shoppen gehe werd ich davon noch ein Foto machen. So ging es danach erstmal ziemlich lange weiter grade aus. Irgendwann kamen wir dann endlich am Geschäft HARD OFF an.
In diesem Geschäft bekommt man gebrauchte Sachen ziemlich günstig. Von Kleidung/ Schuhen/ Accessoirs/Taschen ab 100 Yen aufwärts. Sowie elektronische Geräte wie Laptops/Handys/Küchengeräte/TV etc. Unsere Hoffnung hier ein Fahrrad unter 12.000 Yen zu finden hat sich bisher noch nicht bewahrheitet.
Danach ging es auch schon zurück, da um 14 Uhr das Cook Off Event anfangen würde. Übrigens ist man hier wirklich rund um von Bergen und zwischen normalen Wohnsiedlungen von Weintrauben-Feldern umgeben.
Kurz vor 14 Uhr haben wir es dann geschafft zurück zuhause zu sein. Das waren 2,5 Stunden zuviel Sonne und meine Kopfhaut brannte einfach nur. Ich hab mir erstmal eine Dusche gegönnt ehe es dann zum Cook Off Event runter in die Cafeteria ging. Dies lest ihr im 2.ten Teil den ich kommenden Tag verfasse.
In diesem Blogeintrag werde ich euch das Wohnheim mit einem Video genauer vorstellen.
Doch zu allererst zeige ich euch den Eingang von iCLA und den Weg dahin.
Nun oben im Dorm im 5. Stockwerk angekommen.
Leider fehlt mir ein wenig die Zeit, um über jeden Tag etwas zuschreiben ( Ich habe diesen Blog Eintrag schon über den Tag verteilt geschrieben). Deswegen habe ich mir überlegt immer etwas Thematisches zu schreiben. Falls ich natürlich etwas besonders spannendes Erlebt oder gegessen habe werde ich darüber natürlich auch Schreiben.
Hier nochmal einige Fotos:
Aufzug
Eingangsbereich zu den Zimmern
Ausblick aus dem Vorraum zum Wohnheim Ost der Jungs & Gemeinschaftsraum
Am 31.08.2015 ging es dann endlich los auf zum Frankfurter Flughafen und ab nach Japan. Eine Freundin aus der Uni kam eben falls mit und so hat man sich am Flughafen erstmal gesucht und gefunden.
Der Flug verlief mit einigen leichten Turbulenzen. Was auch nicht weiter schlimm war. Das Essen war genießbar, aber lecker ist definitiv anders. Positiv ist Julia und mir aufgefallen, das sehr häufig trinken während des Fluges angeboten wurde. Negative das die Sitze generell noch enger anscheinend geworden sind.
Die Zeit ist wirklich schnell rumgegangen mit einem Film, etwas Dösen und Quatschen, Wir waren planmäßig gegen 12.20 Uhr (01.09) am Haneda Flughafen gelandet. Wir durften uns nun an besonderen Einreiseschaltern anstellen, nämlich für Mittel,- und Langzeitaufenthalte. Finger abdrücke und ein Bild mussten trotzdem abgegeben werden und so bekamen wir auch gleich vor eine "Residence Card". Nach einer Orientierung und der Erkenntnis das der Yamanashi Kotsu erst um 17:55 Uhr fuhr, entschieden wir uns dann doch einen anderen früheren Bus mit einer anderen Route zu nehmen. So fuhren wir nach Tatsukawa Hauptbahnhof und von da aus weiter mit dem Zug nach Hachioji, wo wir dann endlich den Zug direkt zur Sakaori Haltestelle nehmen konnten. Die Japaner waren alle freundlich und halfen uns wenn wir mal nicht weiter wussten und so kamen wir dann endlich um 19 Uhr an der YGU an. Mittlerweile hat es auch angefangen zu regnen und unsere Arme waren wirklich lang gezogen. Muskelkater voraus.
Wir wurden begrüßt und gleich wurden uns zwei Briefumschläge ausgehändigt und uns auch gleich der ganze Inhalt der darin enthaltenden Dinge erläutert. Dann bekamen wir noch den Schlüssel fürs Zimmer, die Mensa-Essenskarte, eine Schlüsselkarte für die Außentür und eine Studenten-Karte. en Mietvertrag musste man dann auch unterschreiben und eine Kopie würde man im laufe der Tage bekommen. Dann durften wir von Tak aus etwas Essen, da es schon fast kurz vor 20 Uhr war und die Mensa schließen wollte. Das Essen ist soweit Spitze. Es gab Chicken Teriyaki, Miso Suppe, sowie Salat und noch was Obst.
Da das Zimmer auf dem Zimmer leider keine Matratze hat musste man ein Futonset ausleihen, welches schon im Zimmer auf den jenigen wartete und die kommenden Tage bezahlt werden. Das Bett wurde schnell bezogen und ein Paar Dinge ausgepackt, dann kam endlich die ersehnte Dusche. Und dann noch das Internet eingerichtet und sich Bettfertig gemacht. Mal sehen ob ich einen Jetlag haben werde.
Am 02.07.2015 wurde endlich das Certificate of Eligibilityaus Japan los geschickt und kam sehr flott am 09.07.2015 schon hier an der Hochschule an. So nun kann es auch endlich ins Konsulat gehen und das Visa kann beantragt werden. Je Bundesland ist es ein anderes Konsulat und für mich war es das Generalkonsulat in Frankfurt am Main. Ihr braucht neben dem CoE, die Kopie davon euren Reisepass und ein biometrisches Passbild. Näheres erläutert immer die jeweilige Konsulat Seite des Bundeslandes.
Am 14.07.2015 fuhr ich dann auch gleich nach Frankfurt von Mannheim aus was mit dem Bus eine gute Stunde dauert. Das Konsulat in Frankfurt liegt gute 15-20 Gehminuten vom FFaM Hbf entfernt im Messeturm. Man musste sich an Empfang anmelden bekam einen Besucherzettel und durfte erst dann durch die Schleuse passieren in den 38. Stock. Aus dem Aufzug tritt man in einen Flur, kein Fenster weit und breit und zu eurer linken dann eine Tür worauf Japanisches Konsulat drauf steht. Etwas verwirrt war ich ja schon, da man da nun auch nicht einfach eintreten konnte. Hinweise deuten auf eine Klingel mit Kamera, wo man den Besucherpass zeigen muss und erst dann öffnet sich die Türe. Und dann fühlte man sich in den ersten Minuten wie im Flughafen eure Tasche wird durchleuchtet und ihr müsst durch einen Metalldetektor gehen.
Im gleichen Raum auch ein Fenster mit Ausblick auf Frankfurt und etwas weiter dicke Fenster hinter welchem sich ein weiterer Raum erstreckte und die japanischen Damen aus dem Konsulat arbeiteten. Ich kam mir ein wenig wie ein Schwerverbrecher vor. Da ich keinen Drucker im Wohnheim hatte, habe ich das Antragsformular vor Ort ausgefüllt. Die Dame nahm mein Formular entgegen mit meinen anderen Papieren und bat mich nochmal mich hinzu setzen. Nach guten 10 Minuten war alles geprüft und man sagte mir ich habe genügend Zeit und es würde nun 2-3 Wochen dauern. Das Konsulat würde sich gerne über Email bei melden, wenn das Visum abgeholt werden kann.
Leider habe ich kein Foto der Skyline gemacht, aber das mache ich bei der Abholung dann sicherlich. Zur Abrundung in Frankfurt habe ich mir dann ein japanisches Mittagessen gegönnt zur Einstimmung auf Japan.
P.s Ich habe alle Prüfungen bestanden und jetzt kann ich die Semesterferien genießen und Vorbereitungen für die Reise anstreben.
Desweiteren kam eine Mail am 27.07.15, dass ich mein Visum nun endlich abholen könnte.