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Freitag, 6. November 2015

#22 Ein Wochenende in Tokyo

Hey ho

Heute berichte ich über mein Wochenende in Tokyo. Eigentlich wollte ich ein schönes Wochenende in Tokyo verbringen, leider gab es mit einer besagter Person Meinungsverschiedenheiten. Trotzdem gab es am Samstag auch einen schönen Tag mit Jasmin. Diese war mit besagter Person (Welche ich hier nicht mal mehr als 'Freundin' nenne, da ihr verhalten einfach nur unreif und kindisch war) das erste Mal in Tokyo.

Nun ging es Samstag los nach Ikebukuro. Auf den Weg nach Sunshine City, einem großen Department Store, begegneten wir diesem Mann mit einer echten Eule. 


Wir haben ganz per Zufall das Pokemon Center gefunden. Was nichts anderes ist als ein riesiger Laden mit Pokemon, Plüschis, Trading cards, Taschen, Essstäbchen etc von Pokemon ist.







Der Nachmittag kam nun langsam und so entschlossen wir un Sushi essen zu gehen. Günstiges Sushi fängt bei den Rollband-Sushi (Kaiten-Sushi) an kostet pro Teller 100 Yen und geht weit über 5000 Yen je nach Restaurant. Wir konnten allerdings Sushi im mittleren Rahmen finden für mein Chirashi Sushi habe ich c.a 1500 Yen bezahlt.


Weiter ging es dann eine Etage wieder runter zum Namja Town, welches ein Indoor Themen Park für Essen ist mit 20 Attraktionen. Eher für Kinder gedacht, gab es dort auch viele ältere Personen. Der Eintritt kostete 500 Yen. Ich wollte dort auch nur rein wegen der Sailor Moon Chrystal Dessert Kampagne welche noch bis zum 13.12.2015 läuft. Als Fan der Serie musste das einfach sein.



Zu den jeweiligen Essen gab es immer eine Postkarte. Der Jupiter Cream Soda hat 600 Yen und  das Sailor Moon Eis hat 680 Yen gekostet und beides hat wirklich lecker geschmeckt. Desweiteren gab es noch einen kleinen Shop in dem Man weitere Artikel kaufen konnte. Lieder waren mir die meisten Sachen dann doch ein wenig zu teuer.


Eine riesige weiche Katzenpfote, welche ich unbedingt abfotografieren musste.  Nun es wurde dann langsam Zeit und wir sind dann los, haben allerdings noch ein Zwichenstop in einer Spiel halle gemacht.  



Die meisten Greifautomaten hatten Charaktere aus bekannten Anime und Manga Serien und von Handtüchern, Kissen, Postern, Dosen, Plüschtieren etc. konnte man viele verschiedene Dinge greifen, auch wenn das ein wenig Übung erforderte und man schon gute 500-1000 Yen investieren muss um an einen Gegenstand wirklich heran zu kommen. Am späten Abend ging es noch kurz nach Harajuku in die Takeshita Street und dann nach Kabukicho ins Irish Pup auf ein Getränk.


Am nächsten Tag hab ich mich alleine auf den Weg nach Ikebukuro gemacht, da ich eigentlich einige Bilder machen wollte und beim Sunshine City erneut angekommen, gab es da eine Welle von Cosplayern. Kurz darauf wusste ich auch warum. Es gab eine Bühne und einen Contest für das Beste Halloween Cosplay. Direkt neben dran auf dem Dach tummelten sich zich Cosplayer.



Zurzeit ist das kostenlose Online Game Touken Ranbu sehr bekannt und beliebt in Japan. Daher musste ich die Cosplayer welche Mikazuki Munechika und Ichigo Hitofuri darstellten ablichten. Es gibt bereits ein Englisches Wiki darüber und auch ein Video welches das Spiel gut erklärt. Ich überlege noch, ob ich mich mal daran versuchen soll. 


Danach fuhr ich nach Shinjuku, wo ich ohnehin hätte umsteigen müssen, also habe ich dies genutzt um mich auch nochmal etwas näher dort um zusehen. Ich bin zum Metropolitian Goverment Building gelaufen. Eigentlich kann man dort kostenlos hinauf und von oben Tokyo sehen. Leider habe ich einen Feiertag erwischt und ich konnte das Gebäude leider nicht betreten.



Zurück auf dem Weg zum Bahnhof, bin ich an einem Restaurant mit dieser Statue vorbei gelaufen. Leider hab eich noch nicht ausfindig gemacht, wer diese Person sein soll. Ich habe mir dann noch etwas zu Mittagessen gesucht und mich entschieden ins Shinjuku Center Building zu wagen. 


Ich habe mich für das Kare-Katsudon im Restaurant Golden Lion entschieden. Eine gute Wahl sehr lecker für den stolzen preis von fast 1100Yen. Aber man muss sich ja auch mal was gönnen.


Zu meiner Verwunderung hatten sie sogar ein Deutsches Gericht und zwar "Eisbein" und noch andere internationale Speisen so wie Biere. Eine wirklich tolle Lokalität. 

So das wars erstmal wieder von mir und der nächste Eintrag folgt sobald etwas tolles passiert.

Dienstag, 3. November 2015

#21 Shousenkyo

Shousenkyo...ein Trip in die Natur und ein Besuch im 'Kage no mori' Kunstmuseum.

Arakawa Fluss



























Das ist ein großer Stein, welcher ausgestellt wurde.

Es gab einige Läden, welche Steine 
wie z.b Amethyst oder Rosenquarz verkauft haben. 

 Der Sentaki Wasserfall ist 30 Meter lang.

 Der Arakawa Damm enthält 10,8 Millionen Tonnen Wasser.

Ein rundum Blick

Es beginnt langsam herbstlich zu werden.

Zum Schluss ein kleiner Abstecher ins Schattenbild Museum

All Schattenbilder die ich dort bestaunen konnte wurden per Hand gemacht.
Der Künstler heisst Seiji Fujishiro.




Neben einigen weiteren Künstlern haben mir die Bilder von Masakane Yonekura gefallen. Desweiteren gab es noch Bilder von Kiyoshi Yamashita, welcher Bilder nur aus Punkten erschaffen hat. Jedoch habe ich keine Fotos von seinen Bildern gemacht.










Donnerstag, 29. Oktober 2015

#20 Daisuki Matsuri in Kôfu

Hallo zusammen

Am 17.10.2015 haben sich Phil, Julia und Ich auf Entdeckungstour in Kôfu gemacht. Witziger weise fand genau an diesem Tag das Daisuki Matsuri Festival statt.  Es gab eine große Bühnen wo Tänze und ein Programm abgehalten wurde und natürlich viele Fressbuden. Es gab auch einen Stand mit deutschen Frankfurter Würsten und einziehende Halloween Dekorationen. Zum Schluss gab es noch eine riesige Tanzparade von Frauen im Yukata.














Donnerstag, 15. Oktober 2015

#19 Zazen im Nōjō-ji Tempel

Hallo zusammen

Wie schon in Blogeintrag #17 Wandertag erwähnt, geht es heute noch mal um den Nōjō-ji Tempel. Unser Lehrer, Darren Ashmore, hat ein treffen am 13.10. mit der Familie, die den Tempel betreibt, aus gemacht, um eventuell Zenmeditation für die Studenten dort zu ermöglichen. Von iCLA-Gebäude ging es mit fünf weiteren Studenten im Taxi zum Tempel, was gute 1000 Yen gekostet hat und vom netten Lehrer gesponsert wurde.

Angekommen wurden wir auch gleich von der Mutter und dem Sohn begrüßt. Der Vater und war noch außer haus und würde wenig später zustoßen. Leider habe ich den Familiennamen vergessen. Der Sohn war 22 Jahre alt und leider konnte ich nicht nachfragen, ob er einmal in die Fußstapfen seines Vater tritt. Wäre zumindest sehr interessant zu erfahren. Vielleicht bietet sich noch mal eine Gelegenheit.


So wurde uns von beiden der Tempel mit dem Altarschrein näher gezeigt. Normalerweise sieht man den Altar nur von draußen und betritt ihn nicht, wenn man seine Münze in das eine Truhe davor wirft und die Hände fürs Gebet faltet. Der Altar beherbergte eine Buddha-Statue, welche weiter hinten steht und Holztafeln, von verstorbenen wichtigen Mitgliedern der Gemeinde. Desweiteren gab es im Raum zwei Klangschalen.




Im zweiten Bild sieht man rechts die Sitzecke mit den Sitzkissen, in welcher Zazen geübt wird. Als der Vater und Zen-Meister (Ich hoffe das ist der richtige Begriff dafür) endlich kam durften wir 30 Minuten lang mit ihm Zen-Meditation üben. Dabei mussten wir durch den Mund einatmen und langsam bzw. so lange es ging durch die Nase ausatmen. Die Haltung im Lotussitz, die Hände im Mediation-Mudra und die Augen dabei fokussierend leicht nach unten. 


Auf dem Bild sieht man im Übrigen den Sohn rechts, welcher für seine 22 Jahre recht gut über die Geschichte des Tempels bescheid wusste, was mich sehr erstaunt hat. Ich habe einen Flyer von dem Tempel bekommen, auf dem einige interessante Sachen auf Japanisch draufstehen. Vielleicht schaffe ich es ja mal diesen zu übersetzen. Denn das meiste ist mir wieder entfallen was uns dort gesagt wurde.



Danach gab es nochmal Tee und einen kurzen Plausch. Auf dem Bild oben kann man den Zen-Meister und Darren Ashmore sehen. Die beiden anderen Bilder zeigen noch mal die schöne Architektur des Tempels. Uns wurde, angeboten wann immer wir wollen, dürfen wir in den Tempel kommen, um Zazen zu praktizieren und üben.

Desweiteren hat uns der Meister erzählt, dass in der damaligen Zeit der Nachfahre von Takeda Shingen dem Urgroßvater der jetzigen Familie den Tempel überschrieben hatte. Zudem ist auch das Familienwappen der Takeda Familie in form von vier routen, was ein verzogenes Quadrat bildet, integriert. Das untere Bild ist nicht von mir, sondern aus dem Internet, aber es zeigt den Zen-Meister in seiner Tracht vor dem Tempel stehend.



Mittwoch, 7. Oktober 2015

#18 Echelon Tea House

Hallo Zusammen

In diesen Blog-Eintrag schreibe ich über das kleine feines Tea House, welches vor kurzem neu geöffnet hat. Ich bin ein wahrer Tee Fan und daher musste ich dort unbedingt hin.

"Echelon Tea House" ist der Name und soweit gibt es ebenso in Tokyo, Osaka und Kyoto Tee-Läden. In diesem Laden wird ausschließlich MLESNA Tee verkauft. Der Name Mlesna ist übrigens rückwärts für Anselm (B. Perera), welcher der Gründer ist.

Nun ich Ian und ich haben uns also entschlossen an einem Tag hin zu gehen und etwas Vokabeln bei einem guten Tee zu lernen. Innerhalb von einem 10 minutigen Fußmarsch haben wir das kleine unscheinbare Haus auch schon erreicht.


Wir bestellten dann also einen Tee bei der riesigen Auswahl war das gar nicht so leicht. Leider stellte sich heraus das der Teeladen doch etwas höher angesetzt war preislich. Ein Tee kostete ab 800 Yen. Zusätzlich zu unserem Tee bekamen wir immer neuen Tee zum probieren eingeschenkt.
Da wir neben unserer Bestellung fast 4 weitere Tee-Sorten Probiert haben, hat sich das trotz des Preises sehr gelohnt. Und der Tee war wirklich super Lecker.


Schnell kamen wir mit der Kellnerin in ein Gespräch in Japanisch. Man baute ein fast freundschaftliches Verhältnis auf und letztendlich stellte sie sich mit ihrem Namen vor. Hitomi. Da wollte ich die Gelegenheit nutzen um ein Foto zu machen, da niemand sonst im Laden war. Uns beiden hat dieses Sprachtraining sehr viel Spaß gemacht.


Kurz drauf wurde als wir dann doch langsam los mussten, wurde uns noch Atsumi vorgestellt und wir begannen beim Bezahlen noch in ein Gespräch uns zu vertiefen. So begleiteten uns beide fast noch bis zur Türe und dann entstand auch noch dieses Foto.


Auf dem Weg zurück sind wir noch in einer Buchhandlung gegangen und das interessante was ich entdeckt habe sind Geschichtsbücher im Form von Comics bzw Manga.  Hier z.b Marie Antoinette.



Danach ging es auch schon zurück in das Wohnheim. Und es wurde nichts mehr besonderes gemacht für den Tag.