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Mittwoch, 2. September 2015

#9 Flug nach Japan

Hallo zusammen

Am 31.08.2015 ging es dann endlich los auf zum Frankfurter Flughafen und ab nach Japan. Eine Freundin aus der Uni kam eben falls mit und so hat man sich am Flughafen erstmal gesucht und gefunden.


Der Flug verlief mit einigen leichten Turbulenzen. Was auch nicht weiter schlimm war. Das Essen war genießbar, aber lecker ist definitiv anders. Positiv ist Julia und mir aufgefallen, das sehr häufig trinken während des Fluges angeboten wurde. Negative das die Sitze generell noch enger anscheinend geworden sind. 


Die Zeit ist wirklich schnell rumgegangen mit einem Film, etwas Dösen und Quatschen, Wir waren planmäßig gegen 12.20 Uhr (01.09) am Haneda Flughafen gelandet. Wir durften uns nun an besonderen Einreiseschaltern anstellen, nämlich für Mittel,- und Langzeitaufenthalte. Finger abdrücke und ein Bild mussten trotzdem abgegeben werden und so bekamen wir auch gleich vor eine "Residence Card". Nach einer Orientierung und der Erkenntnis das der Yamanashi Kotsu erst um 17:55 Uhr fuhr, entschieden wir uns dann doch einen anderen früheren Bus mit einer anderen Route zu nehmen. So fuhren wir nach Tatsukawa Hauptbahnhof und von da aus weiter mit dem Zug nach Hachioji, wo wir dann endlich den Zug direkt zur Sakaori Haltestelle nehmen konnten. Die Japaner waren alle freundlich und halfen uns wenn wir mal nicht weiter wussten und so kamen wir dann endlich um 19 Uhr an der YGU an. Mittlerweile hat es auch angefangen zu regnen und unsere Arme waren wirklich lang gezogen. Muskelkater voraus.


Wir wurden begrüßt und gleich wurden uns zwei Briefumschläge ausgehändigt und uns auch gleich der ganze Inhalt der darin enthaltenden Dinge erläutert. Dann bekamen wir noch den Schlüssel fürs Zimmer, die Mensa-Essenskarte, eine Schlüsselkarte für die Außentür und eine Studenten-Karte. en Mietvertrag musste man dann auch unterschreiben und eine Kopie würde man im laufe der Tage bekommen. Dann durften wir von Tak aus etwas Essen, da es schon fast kurz vor 20 Uhr war und die Mensa schließen wollte. Das Essen ist soweit Spitze. Es gab Chicken Teriyaki, Miso Suppe, sowie Salat und noch was Obst.


Da das Zimmer auf dem Zimmer leider keine Matratze hat musste man ein Futonset ausleihen, welches schon im Zimmer auf den jenigen wartete und die kommenden Tage bezahlt werden. Das Bett wurde schnell bezogen und ein Paar Dinge ausgepackt, dann kam endlich die ersehnte Dusche. Und dann noch das Internet eingerichtet und sich Bettfertig gemacht. Mal sehen ob ich einen Jetlag haben werde. 


Anna

Freitag, 17. Juli 2015

#8 Visum beantragen

Hallo,


Es gibt wieder Neuigkeiten.
Am 02.07.2015 wurde endlich das Certificate of Eligibilityaus Japan los geschickt und kam sehr flott am 09.07.2015 schon hier an der Hochschule an. So nun kann es auch endlich ins Konsulat gehen und das Visa kann beantragt werden. Je Bundesland ist es ein anderes Konsulat und für mich war es das Generalkonsulat in Frankfurt am Main. Ihr braucht neben dem CoE, die Kopie davon euren Reisepass und ein biometrisches Passbild. Näheres erläutert immer die jeweilige Konsulat Seite des Bundeslandes.


Am 14.07.2015 fuhr ich dann auch gleich nach Frankfurt von Mannheim aus was mit dem Bus eine gute Stunde dauert. Das Konsulat in Frankfurt liegt gute 15-20 Gehminuten vom FFaM Hbf entfernt im Messeturm. Man musste sich an Empfang anmelden bekam einen Besucherzettel und durfte erst dann durch die Schleuse passieren in den 38. Stock. Aus dem Aufzug tritt man in einen Flur, kein Fenster weit und breit und zu eurer linken dann eine Tür worauf Japanisches Konsulat drauf steht. Etwas verwirrt war ich ja schon, da man da nun auch nicht einfach eintreten konnte. Hinweise deuten auf eine Klingel mit Kamera, wo man den Besucherpass zeigen muss und erst dann öffnet sich die Türe. Und dann fühlte man sich in den ersten Minuten wie im Flughafen eure Tasche wird durchleuchtet und ihr müsst durch einen Metalldetektor gehen. 

Im gleichen Raum auch ein Fenster mit Ausblick auf Frankfurt und etwas weiter dicke Fenster hinter welchem sich ein weiterer Raum erstreckte und die japanischen Damen aus dem Konsulat arbeiteten. Ich kam mir ein wenig wie ein Schwerverbrecher vor. Da ich keinen Drucker im Wohnheim hatte, habe ich das Antragsformular vor Ort ausgefüllt. Die Dame nahm mein Formular entgegen mit meinen anderen Papieren und bat mich nochmal mich hinzu setzen. Nach guten 10 Minuten war alles geprüft und man sagte mir ich habe genügend Zeit und es würde nun 2-3 Wochen dauern. Das Konsulat würde sich gerne über Email bei melden, wenn das Visum abgeholt werden kann. 

Leider habe ich kein Foto der Skyline gemacht, aber das mache ich bei der Abholung dann sicherlich. Zur Abrundung in Frankfurt habe ich mir dann ein japanisches Mittagessen gegönnt zur Einstimmung auf Japan.


P.s Ich habe alle Prüfungen bestanden und jetzt kann ich die Semesterferien genießen und Vorbereitungen für die Reise anstreben.
Desweiteren kam eine Mail am 27.07.15, dass ich mein Visum nun endlich abholen könnte.

Mittwoch, 10. Juni 2015

#7 Die Zeit rennt

Hallo zusamen

Nun sind es vier Monate her seit dem letzten Eintrag. Das 4.te Semester hat einfach die ganze Aufmerksamkeit auf sich gezogen mit drei Gruppen-Projekten, die manchmal schwer unter einen Hut zu bekommen waren und zusätzlich das Bangen um die gewünschte Uni, der Papierkram mit den Behören und so weiter. Da wollte ich euch lieber alles gebündelt in einen Post rein schreiben. Namen von Personen über die ich meine Meinung geäußert habe wurden extra nicht genannt.

Meine Wahl der Uni's habe ich wie folgt angegeben:

1. Kyoto Sangyo Universität
2. Kansai Gaidai Universität
3. Yamanashi Gakuin Universität

Ich wollte gerne nach Kyoto, weil diese kleine Stadt doch sehr viel Kultur in sich trägt und die Großstadt mir manchmal einfach zu wenig Möglichkeit eröffnet sich zu zurück zu ziehen. Was ich allerdings nicht gründlich durchdacht habe war, dass Kyoto einen Notendurchschnitt von 2.0 - 2.5 möchte und da ich dies nun zum ende des dritten Semester nicht erfüllen konnte, wurde mir am 25.03.2015 vom Institut mitgeteilt, dass ich mich für die Drittwahl Yamanashi bewerben dürfte.

Das war wirklich ein Schock im ersten Moment. Denn Yamanashi habe ich nur angegeben, weil mir das Angebot so gut gefiel der Uni, allerdings der Preis von Zimmer und Verpflegung mir doch was zu hoch gegriffen waren und als Bafög-Bezieher, so dachte ich anfänglich, unmöglich dort hin zu gehen. Nun musste dies erstmal durchdacht werden. Nach vielen Überlegungen und einigen schlaflosen Nächten, bin ich zu dem Entschluss gekommen, die Uni doch zu akzeptieren.

Ich habe mich schlau gemacht, wegen einem Studentenkredit (Bildungskredit). Denn ohne diesen würde ich die Kosten unmöglich stemmen können. Was sich im nachhinein aber herausstellte, das das Bafög zumindest in meinem Fall die ganzen Kosten der Uni decken tat und ein bisschen übrig blieb für einen selbst. Dennoch war der Studentenkredit da nicht verkehrt.

Wie dem auch sei im nach hinein bin ich sogar zufrieden mit der 3. Wahl denn das Campus-Gelände wurde erst diesen April eröffnet und dementsprechend ist dort alles nigelnagelneu. Desweiteren brauche ich c.a 85 Minuten bis Tokyo und ich glaub das ist doch auch schon recht nah dran.

So nun musste man dann also die geforderten Unterlagen einer "Mittelsfrau" vom Int. Office der HS LU zukommen lassen. Leider erwies sich diese Dame auch nicht als sehr Studenten-freundlich, man bekam teilweise gar keine Antworten auf E-mails oder wenn nur spärlich, ohne Anrede oder Grußformel. Das ist nur meine Erfahrung, jedoch haben einige meiner Kommilitonen ähnliche Anmerkungen diesbezüglich gemacht. Jedenfalls bekam ich dann die Formulare welche ich teilweise ausfüllen musste: ein Anmeldeformular, zwei Empfehlungsschreiben, ein Motivationsschreiben und Kurswahl von Studienplan. Alles wurde nach und nach ausgefüllt und abgeschickt. Nun begann das große warten. Nimmt mich die Uni an oder überzeuge ich doch nicht?

Endlich am 21.05.2015 kam die ersehnte E-mail an mich und zwei weitere Kommilitonen, dass wir an der Uni angenommen wurden. Die Freunde war groß, das warten und bangen hatte endlich ein Ende. Nun mussten weitere Unterlagen eingereicht werden: Certificate of Eligibility (fürs Visum), Kopie des Passports, Passfoto, Gesundheitszeugnis und Unterlagen zu eurer finanziellen Situation.

Die Yamanashi Gakuin Universität (iCLA) möchte, dass man mindestens 130.000 Yen ungefähr 936,39 Euro (1 €  ~ 138 Yen - Stand 10.06.2015) zu Verfügung hat. Wegen der positiven Yen Lage kann ich mir vielleicht sogar etwas auf Seite legen, um mal auf reisen zu gehen.

Nun warte ich immer noch auf das CoE, damit ich das Visum für Japan beantragen kann, alle BAFöG- Unterlagen bis auf den Flug sind soweit eingereicht und Einzug ins Wohnheim kann am 31.08 oder am 01.09 erfolgen. Und dann geht's auch schon los als Student in Japan. Aber bis dahin müssen erst noch drei letzte Klausuren bestanden werden.

Grüße
Anna

Samstag, 28. Februar 2015

#6 Handy & Wlan

Hey zusammen

Heute habe ich wieder zich Foren durch gesucht, um die Antwort auf die wohl fast eine der wichtigste Fragen zu geben, wie bleibe ich "Online" und erreichbar in Japan. Dabei hab ich einiges aus dem englischen übersetzt und die Quellen findet ihr unten.

#1 Funktioniert mein Handy in Japan?

Die neueren Modelle von Mobiltelefonen funktionieren mittlerweile in Japan. Mobiltelefone die nur mit dem GSM-Netzmodus arbeiten sind nicht funktionstüchtig, da es in Japan kein GSM-Netz gibt. Es ist folgendes zu beachten um ein Mobiltelefon nutzen zu können:


  • Für Gespräche; Das Mobiltelefon muss mit dem Japanischen Handy-Netz Kompatibel sein.(I.d.R. 3G UMTS 2100 MHz, 3G CDMA2000 800 MHz, or LTE band 1). Die meisten modernen 3G-und 4G-Handys sind mit einem oder mehreren dieser Netzwerke kompatibel.
  • Für Datenvolumen: Grundsätzlich funktionieren Mobiltelefone die auch Gespräche annehmen auch für den Datenverkehr wie Internet oder Emails.
Bitte beachtet hier, dass die Roaming-kosten schnell in die Höhe gehen können.

#2 Telefone und SIM- Karten mieten? 

Lohnt sich auf jeden Fall für einen Kurzaufenthalt. Dazu braucht ihr lediglich nur euren Ausweis bzw. Reisepass und eure Kreditkarte. Ihr findet die Geschäfte, die Mobiltelefone und SIM-Karten zum mieten anbieten, wenn ihr landet im Flughafen. 
Ich selbst habe die Erfahrung mit Softbank Rental. Ich habe zwar nur eine SIM Karte gemietet, aber das funktionierte alles reibungslos. Jedoch ist nicht immer englischsprachiges Personal am Schalter. Hier die Liste der Anbieter am Narita Airport.

#3 Wie kann ich ein Prepaid Handy oder Prepaid Karten bekommen?

Aufgrund des begangenen Missbrauchs von Prepaid-Handys werden Verkäufer verpflichtet, die Identität und den Wohnort ihrer Kunden zu verifizieren. Typische Nachweise können in Form eines japanischen Führerschein, einen japanischen Pass oder eines Aufenthaltstitel sein. In einigen einigen Geschäften wird ein ausländischen Pass zusammen mit einer Hotel-Adresse als Nachweis akzeptiert.

Prepaid-Karten kosten um die 1000-2000 Yen. 
Hier wird unterschieden in Data-Sim und Pre-paid-Sim Karten. 
Diese muss man wie übliche Karten auch aufladen. Nicht alle Prepaid-Karten unterstützen mobiles Internet und die Data-Sim Karten unterstützen kein telefonieren. 

Die Auflade-Karten könnt ihr dann in Telefongeschäften wie DOCOMO, KDDI oder Softbank erwerben sowie in Konbini Supermärkten oder Elektrogeschäften wie YAMADA DENKI. Die Karten sind in der Regel 60 Tage gültig ab der Aktivierung. Die Telefonnummern bleiben aktiv, solange man gültiges Guthaben auf dem Konto hat. Wenn man die Karte 3 Monate bis zu 1 Jahr nicht benutzt laufen diese ab.

#4 Welche Anbieter gibt es bei Pocket Wifi?

In Japan gibt es meistens in Cafes und Bars frei verfügbares WiFi und so solltet ihr euch diese Spots merken. Es kann einiges an Geld sparen. Insofern ihr jedoch überall und immer über Internet verfügen wollt so solltet ihr euch einige der Pocket WiFi Anbieter anschauen und die Preise vergleichen:
  • JCR - bietet Tages- und Wochenvermietung, bis zu 5 verschiedene Geräte
  • Pupuru - bietet verschiedene Mietoptionen je nach Aufenthalt , mehrere Geräte möglich
  • Rentafone - bietet Wochenvermietung, bis zu 5 verschiedene Geräte
  • Telecom Square - bietet Tages- und Wochenvermietung, bis zu 5 verschiedene Geräte
  • Wi-Fi Hire - bietet die meisten Mietoptionen, mehrere Geräte möglich

(Post noch nicht ganz abgeschlossen, wird wohl noch einiges ergänzt)

Quellen:

Sonntag, 8. Februar 2015

#5 Geld Geld Geld

Hey ho

Heute habe ich mich ein wenig Selbst mit dem Abheben von Geld in Japan beschäftigt. Dabei gibt es kurz, - und langfristige Alternativen.

Die meisten Sparkassen bieten in der Regel sogenannte SEPA-Überweisung für EU-Länder und Auslandsüberweisung (SWIFT-Zahlung) außerhalb EU an. Wer schon mal eine SEPA-Überweisung getätigt hat, weiß das diese mit nicht gerade geringen Kosten verbunden ist. Also solltet ihr diese Option einmalig in Betracht ziehen informiert euch gründlich über die hier anfallenden Kosten.

Sinnvoller ist es hier ein DKB Konto zu haben. Denn hier könnt ihr Bargeld kostenlos* weltweit abheben. Je nachdem, wo ihr eurer Geld abheben wollt z.B am ATM, kann eine Auslandseinsatzgebühr (aktuell 1,75% vom Umsatz) erhoben werden. Dazu habe ich zwei Seiten gefunden die euch gut darüber Informieren:
Streng getestet: DKB Visa Card im Auslandseinsatz
DKB Visa Card: Geld Abheben im Ausland
Ich werde mir also einen Dauerauftrag von meiner Sparkasse zu meinem DKB Konto einrichten. Und einen weiteren Dauerauftrag bei der DKB, damit ich das Geld von Internet-Konto auf das Kreditkartenkonto überweisen lasse.

Auch habe ich davon gelesen, dass einige durch Paypal das Geld einfach beziehen. In der DKB gibt es ebenfalls die Funktion das Paypal-Konto mit dem DKB-Konto zu verknüpfen. Leider habe ich hier keine Erfahrungen u.a auch bzgl. der Kosten.

Achtet bei eurem Bankkonto auf eure laufenden Kosten, während des Auslandsjahres wie z.B der gesetzliche Krankenkassenbeitrag, den ihr trotzdem zahlen müsst. Gut ist es deswegen eine Vollmacht jemanden aus der Familie zu erteilen, damit im Falle eines Notfalls alles geregt werden kann.

Des Weiteren überlege ich, ob es sinnvoll ist ein japanisches Konto zu eröffnen. Da ich der nationalen Krankenversicherung in Japan beitreten muss, wäre es einfacher die monatlichen Beiträge über ein japanisches Konto laufen zu lassen. Man kann ganz bequem die Nat. Krankenversicherung in Konbinis bezahlen und braucht dafür nicht wirklich ein Konto zu besitzen. Eine Überweisung in einer Japanischen Bank kostet lediglich nur eine Grundgebühr von c.a 560Yen.

Um kurzfristig an Geld zu gelangen kann man auf z.b Wester Union zurückgreifen. Dort zahlt man eine Gebühr von 4,90€. Leider weiß ich nicht wie sich die Gebühren verhalten, wenn man verschiedene Arten auswählt, wie man das Geld erhalten möchte, ob Bar oder aufs Bankkonto.